CTCSS-Nachrüstung für den Kenwood TS-790E

Unser OM Klaus, DL4FCY, hat in 2017 den populären 2m-/70cm-/23cm Transceiver Kenwood TS-790E mit einem CTCSS-Encoder nachgerüstet und diese Umbauanleitung Anfang 2018 in der bekannten Clubzeitschrift “CQ-DL” des DARC.de publiziert.

Damit aber nicht genug, denn durch den Umbau entfiel die Möglichkeit an den Geräten, den 1750 Hz-Ton auszusenden, der weiterhin Verwendung findet. Wie also ohne einen weiteren Eingriff in das Gerät diesen wieder nachrüsten? Hierfür hatte Klaus eine kleine Schaltung entworfen, die in die externe Mikrofonleitung eingeschleift wird und sich dort über eine freie Leitung die nötige Spannung besorgt. Das Ganze steckt in einem schlanken Schrumpfschlauch und liefert auf Knopfdruck weiterhin den 1750Hz-Tonruf. Sieht super aus und funktioniert bestens!

Artikel aus der CQ-DL 01/2018 als PDF (1,55 MB)

Radiowellen im Untergrund, Erdbeben und die Rolle piezoelektrischer Quarze

Wir Funker kennen ihn gut, den Quarzoszillator. Dieses Bauteil ermöglicht uns das Einstellen und Filtern von verschiedene Frequenzen und erleichtert uns so die Suche nach neuen Funkverbindungen. Besonders stabil schwingende Oszillatoren können für die Normierung der Frequenzskalen unserer Funkgeräte benutzt werden. Hierbei werden keine Kosten und Mühen gescheut, um Schwankungen in Temperatur und Versorgungsspannung möglichst gering zu halten. Spannung? Natürlich. Damit ein Quarz schwingt, benötigt er Strom. Aber lässt sich das Prinzip auch umkehren?

Jeder, der schon einmal akustische Gitarren, Cellos, Geigen oder ähnliche „analoge“ Instrumente mit Saiten aus Haar oder Nylon gehört hat, kann das bestätigen. Denn piezoelektrische Tonabnehmer setzen mechanische Schwingungen in Strom um und werden oft an und in klassischen Instrumenten verbaut. Sie erzeugen AC Signale, die dann elektrisch verstärkt ins Publikum getragen werden können.

Doch welches Prinzip ermöglicht uns das und warum ist das interessant?
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Auswirkungen von VLF Radioaussendungen auf das Weltall

Anthropogene Radioaussendungen beeinflussen wohlmöglich die Lage des Van Allen Gürtels. Dies geht zumindest aus neuesten Erkenntnissen der NASA hervor.
Der Van Allen Gürtel umhüllt die Erde und schirmt sie zusätzlich zur Magnetosphäre gegenüber elektromagnetischer kosmischer Strahlung ab. Diese Strahlung kann, sofern sie direkt auf der Erde auftrifft, elektromagnetische Wechselwirkungen hervorrufen und so, ähnlich wie EMP’s, technische Geräte und auch Zellen in Lebewesen beschädigen.

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